NYMPHENBURG

Im Westen Münchens liegt das groß angelegte Schloß Nymphenburg. Weil Adelheid von Savoyen ihrem Mann, dem Kurfürsten Ferdinand Maria 1664 einen lange ersehnten Thronfolger geboren hatte, gab der Kurfürst den Bau des Schlosses in Auftrag, das er ihr zu schenken gedachte. Der Mitteltrakt wurde durch den italienischen Architekten und Baumeister Antonio Barelli aus Kelkheimer Sandstein erbaut. Später sollte das Schloß unter dem Thronerben noch erweitert werden. Während die barocken Gestaltungselemente im Innenraum noch teilweise erhalten sind, so wurden andere im Laufe der Zeit im Stil des Rokoko und Klassizismus umgestaltet.

Besonders charakterischtisch für das Schloß sind die Deckenfresken, die durch Johann Baptist Zimmermann entstanden sind. Sie zeigen Szenen aus der griechischen Mythologie. Die Wände des sogenannten Lackkabinetts sind mit chinesischen Koromandellack-Tafeln ausgekleidet, welche  Szenen aus einem chinesischen Roman darstellen. Die bekannteste Sehenswürdigkeit des Schlosses ist jedoch die unter Ludwig I. von Bayern entstandene Schönheitsgallerie. Der König ließ seinen Hofmaler Joseph Karl Stieler hier 36 schöne Damen seiner Zeit aus sämtlichen Gesellschaftssichten porträtieren. Die wohl bekanntesten Abbildungen darunter stellet seine langjährige Geliebte Lola Montez dar. Die Liebesgeschichte mit der Hochstaplerin brachte Ludwig I. von Bayern fast um den Verstand und versetzte ganz München in Aufruhr.

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In the west of Munich lies the large-scale Nymphenburg Palace. Because Adelheid of Savoy had given her husband, Elector Ferdinand Maria, a long-awaited heir to the throne in 1664, the elector ordered the building of the castle which he intended to give her. The centerpiece was built by the Italian architect and builder Antonio Barelli with sandstone from Kelkheim. Later the castle was to be extended. While the baroque design in the interior is still partly preserved, others have been transformed over time in the style of rococo and classicism.

Particularly characteristic of the castle are the ceiling frescoes created by Johann Baptist Zimmermann. They show scenes from Greek mythology. The walls of the so-called lacquer cabinet are lined with Chinese coromandel lacquer panels depicting scenes from a Chinese novel. The most famous sight of the castle is, however, the beauty gallery created under Ludwig I of Bavaria. The King had his court painter Joseph Karl Stieler hired to portray 36 beautiful ladies of his time from all social views. Lola Montez, his long-standing lover, was probably the best-known figure in this gallery. The love story with the high-stapler made Ludwig I of Bavaria almost to loose his mind and caused a stir in Munich.

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Das Schloß Nymphenburg ist in einem Rondell angelegt, in dem sich in den ehemaligen Stallungen das Marstall-Museum mit einer der bedeutendsten Kutschensammlungen Europas befindet. Auch das hauseigene Weiße Gold in Form von Porzellan kann dort bestaunt werden. Außerdem werden einige Fragen rund um das Leben auf der Erde im Museum Mensch und Natur geklärt und das Schaffen des Münchner Malers Erwin von Kreibig wird in der Anlage beleuchtet. Neben dem Schloßpark, der anfangs wie das Schloß im italienischen Stil gestaltet wurde und später im Stil des französichen Barocks und zuletzt Anfang des 19. Jahrhunderts im englischen Stil umgestaltet wurde, befindet sich der Botanische Garten, der durch eine Mauer von dem Schloßpark getrennt ist. Auch der ist absolut sehenswert mit seiner liebevollen Gestaltung und Bepflanzung.

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The Nymphenburg Palace is built in a rondelle, where the Marstall Museum is located in the former stables. It is one of the most important carriages collection in Europe. Also the in-house white gold in the form of porcelain can be admired there. In addition, some questions about the life on earth are clarified in the museum Mensch und Natur  and the work of the Munich painter Erwin von Kreibig is illuminated in the rondelle, too. The Botanical Garden is separated by a wall from the castle park. It was initially designed as a garden in a Italian style, later in the style of the French baroque and, at the end of the 19th century, finally in an English style. Also it is absolutely worth seeing with its lingering design and planting.

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Auch ich habe mich von der Botanik inspirieren lassen und mein weit schwingendes Vintage-Kleid aus den 70ern weist ein florales Muster im Rockteil auf. Die kühlen Farben wie Blau und Violett passen zu den kühlen Temperaturen, die leider noch immer vorherrschen. Im Kontrast zu dem floralen Muster stehen die Feinen Streifen, die wie  es so typisch ist für das Jahzehnt, mit Lurexfäden durchwirkt

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I have also been inspired by botany and my vintage wide swinging dress from the 70s shows a floral pattern in the skirt. The cool colors like blue and violet fit to the cool temperatures, which unfortunately still prevail. In contrast to the floral pattern, the fine stripes, which are so typical for the century, are interspersed with lurex threads.

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*** from Munich with love ***

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